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Februar 2022

Wiederbelebung von Körper und Geist – Rückverbindung mit unserer Lebenskraft

Die Sexualität ist unsere Lebenskraft. Das war schon immer so und wird sich, sofern wir uns in einem physischen Körper befinden, wohl auch kaum verändern.

Kannst du dich überhaupt noch an das Gefühl der absoluten Lebendigkeit erinnern, wenn jede Zelle deines Körpers bebt? In welcher Situation auch immer du dies fühltest - es ist ein absolutes Glücksgefühl.

Wir als Menschen haben ein Recht darauf, genau dieses Gefühl jederzeit und ständig zu erleben. Es ist unsere Lebenskraft und hat als Ursprung die Sexualität. Sie ist ein Teil von uns, in uns angelegt, um uns voranzubringen, uns innere Sicherheit zu geben und um uns zu den kraftvollen und wissenden Menschen zu machen, die wir in Wirklichkeit sind.

Diese Kraft ist ein so wichtiger Teil von uns, der allerdings meist unterdrückt wird und den wir gelernt haben, von uns abzuspalten.

Ja, wir mussten erst lernen, diesen Teil von uns abzuspalten. Babys und kleine Kinder sind völlig offen in ihrer Sexualität und somit in ihrer Schöpferkraft. Das spätere Zudeckeln und Blockieren hat kulturelle und meist auch religiöse Gründe.

Aber stimmt es in der heutigen Zeit noch, uns von unserer wichtigsten Energiequelle und Schöpferkraft abzuspalten?

Mein Empfinden ist – nein, es stimmt nicht mehr!

Die Pandemie hat es uns verdeutlicht: wir sterben innerlich, wenn wir unsere ureigene Kraft auf diese Weise verkümmern lassen.

Ich habe das Gefühl, unser Urteilsvermögen, Entscheidungskraft und unsere Intuition leiden, wenn wir unsere innere Kraft ungenutzt einschlafen lassen.

Dieses Phänomen beobachte ich bei jedem Alter.

Viele junge Menschen haben bereits ihren inneren Antrieb und ihre Passion für das Leben verloren.

Ältere Menschen befassen sich mit bereits viele Jahre vor dem Pensionsalter mit dessen Eintritt und verpassen es, in der Gegenwart aktiv zu leben und zu geniessen.

Mir begegnen viele Menschen jeden Alters, die sich vermehrt führungslos fühlen, ohne wirklichen Sinn und die Lebenskraft scheint ihnen durch die Finger zu rinnen, ohne dass sie in der Lage wären, diesen Prozess aufzuhalten.

Es gibt eine Lösung: finde zurück zu deiner ureigenen Lebenskraft. Sie ist nicht verschwunden, nur ist sie mittlerweile tief verborgen in dir. Sie wurde überdeckt von unseren gesellschaftlichen Zwängen, den Ängsten und täglichen Ablenkungen. Tief im Inneren wissen wir das alle.

Jetzt ist die Zeit gekommen, deine Lebenskraft wiederzuerwecken und erblühen zu lassen. Daraus entsteht wirkliche Freude am Leben.

Du bist, wie wir alle, in der Lage, dein eigenes Leben aktiv zu kreieren – nimm dir dieses Recht zurück, fordere es ein und geniesse dann die Früchte deiner riesigen, angeborenen Fähigkeiten.

Ich biete dir dazu den nötigen Anschub und einen Wegweiser in diese Richtung.


Frühling und Lockdown, 2021

Gerade komme ich vom ersten Marktbesuch seit November. Hier, in Rapperswil am Zürichsee, findet der Lebensmittel-Markt jeden Freitagmorgen zwischen Ende März und November statt. Und zwar auf dem schönen Hauptplatz, normalerweise umringt von geöffneten Straßencafés. In mir löst dies immer ein paar Südfrankreich Gefühle aus.

Natürlich sind derzeit die Cafés geschlossen. Man könnte sich ein Getränk holen und draußen stehen, das wäre erlaubt, ist aber nicht annähernd zu vergleichen.

In anderen Ländern ist es noch strenger, keine Märkte, kein Herumstehen, kurz Lebensmittel im Supermarkt einkaufen und wieder nach Hause.

Als Veränderungs-Coach und Gesprächs-Therapeutin kenne ich die Ängste, die Veränderungen auslösen können.

Wir leben in einer sich besonders verändernden Zeit und müssen dies entweder akzeptieren oder können uns endlos mit Unzufriedenheit, Hass auf die Verantwortlichen und dem Hoffen darauf, dass diese Pandemie bald vorbei geht und wieder alles so wird wie vorher, beschäftigen.

Ich biete eine andere Möglichkeit:

Die Chance, auch in einer sehr unangenehmen und unsicheren Zeit einen Lichtblick zu finden, nämlich in uns selbst.


Welche andere Wahl haben wir, als uns auf uns selbst zu besinnen? Menschen stellen sich die Fragen: Wo stehe ich gerade, was macht jetzt Sinn in meinem Leben und was nicht?

Sie hinterfragen kritischer als zuvor, in welche Richtung sie ihr Leben lenken möchten. Wenn etwas Gewohntes, Selbstverständliches über längere Zeit wegbricht, z.B. Kulturveranstaltungen, Kino, Restaurant, Konzerte, kommt bei vielen Menschen eine Leere hoch.

Das kann auch sehr positiv sein, denn wir alle sind kreative Wesen und haben viel mehr in uns, als wir es bislang für möglich gehalten hatten. Vielleicht waren wir durch die vielen Angebote im Außen nur etwas bequem geworden und ließen uns lieber ablenken von unseren wirklichen Bedürfnissen und Wünschen darüber wie wir unser Leben gestalten wollen.

In meiner Arbeit als Gesprächstherapeutin konnte ich feststellen, dass meine Klienten in der jetzigen Zeit kritischer mit sich und ihrem Umfeld sind. Sie hinterfragen mehr, sind aber auch unzufriedener mit bestehenden Lebens-Situationen.

Es braucht oft viel Mut zur ehrlichen Erkenntnis, dass etwas der Veränderung bedarf und es braucht ebenso viel Mut zu akzeptieren, dass es Situationen gibt, die man nicht ändern kann oder möchte.

In beiden Möglichkeiten liegt die Chance einer neuen Sichtweise und der Bereicherung.

Beides sind wichtige Prozesse, bei denen ich begleite.

Wir leben in der Polarität und daraus folgt, dass eine zunächst negativ wirkende Sichtweise, anders betrachtet, auch positiv bewertet werden kann. So ist es möglich, dass eine scheinbare Ausweglosigkeit mit Hilfe eines Perspektivenwechsels etwas durchaus Positives zu Tage bringt, sozusagen ein Lichtblick am Ende des Tunnels sein kann.

Als Veränderungscoach liegt es mir am Herzen, Menschen zu stärken, ihnen ein positives Gefühl und einen möglichen Lösungsansatz an die Hand zu geben.

Denn selbstbewusste Menschen im Gleichgewicht, mit innerer Stärke und einer positiven Ausrichtung können ihr Leben selbst positiver gestalten und ziehen ihrerseits positive Ereignisse an.

Auch Sie können das erreichen.

Ende März 2021

Lebensentscheidungen

Alles, was wir tun, erfordert zuerst eine bewusste Entscheidung, dann die Handlung.

In einer Situation, die eine Entscheidung erfordert, gibt es oft zahlreiche Möglichkeiten. Welcher Weg ist der richtige, und wenn er eingeschlagen wird, welche Auswirkungen wird er haben? Die Zukunft können wir jedoch nicht vorhersagen. Wir sind vielleicht in der Lage, einige Möglichkeiten rational zu berechnen, aber auch diese sind nicht sicher.

Als Beispiel der Fall eines Klienten, den ich Anfang des letzten Jahres betreute, als die Pandemie gerade begonnen hatte.

Er war Ende 40 und hatte mich schon ein paar Mal zuvor konsultiert. Mir war bekannt, dass er seit über 20 Jahren in der gleichen Firma arbeitete, aber sehr unglücklich war und sich ständig darüber beklagte.

Als er dieses Mal zu mir kam, berichtete er, dass er ein Jobangebot von einer viel kleineren Firma erhalten hatte, bei der er sich vorstellen konnte, dass seine Arbeit mehr gesehen und geschätzt werden würde und er sogar die Möglichkeit erkannte, irgendwann Teil der Geschäftsleitung zu werden.

Ich freute mich für ihn und wir sprachen über die positiven Seiten dieses möglichen Jobwechsels, die er mir auf meine Nachfrage hin sehr detailliert beschreiben konnte. Er spürte und schilderte die emotionale Erleichterung und Freiheit, die ihm ein solcher Wechsel bieten würde.

Doch nach jeder positiven Beschreibung und trotz seiner Bestätigung, wie erleichtert und glücklich er mit einer solchen Veränderung sein würde, kam ein massives ABER...

Er wurde bald wieder von seiner Angst eingeholt, den negativen Fragen und Unsicherheiten, z.B. "was, wenn in diesen unsicheren Zeiten die Firma schließen müsste; was, wenn er mit der neuen Situation nicht zurechtkäme; was, wenn der Arbeitsweg zu mühsam wäre; was, wenn er seine alten Kollegen viel weniger sehen würde“, und so weiter...

Diese Vorurteile hielten ihn nachts wach, er war hin- und hergerissen und konnte sich nicht entscheiden.

Aus meiner therapeutischen Sicht überwogen in seinem Fall die Ängste vor Veränderung die positiven Aspekte und er konnte sich nicht bewegen. Er fühlte sich festgefahren und unfähig, eine Entscheidung zu treffen.

Mein Ansatz war, seine eigenen, positiven Erfahrungen bezüglich Veränderungen aus der Vergangenheit als Motivation zu nutzen.

Es war ihm möglich, sich emotional an eine positive Situation in seiner Vergangenheit zu erinnern, in der er in der Lage gewesen war, den Sprung zu wagen und eine Veränderung herbeizuführen. Sein damaliger Mut hatte es ihm ermöglicht, sich weiterzubilden und schließlich einen gut bezahlten Job zu bekommen. Er wurde an diese sehr positive Erfahrung erinnert und durchlebte sie sogar emotional noch einmal. Dieses Erlebnis verankerte in ihm das positive Gefühl, dass eine Veränderung grundsätzlich gut sein kann und half ihm schließlich, eine Entscheidung für die jetzige Situation zu treffen.

Wir alle gehen Risiken ein, da wir die Zukunft nicht kennen - das Leben ist voller Entscheidungen (gute und schlechte), Ungewissheiten und, ja - Risiken!

Eine Studie hat jedoch gezeigt, was Menschen bei wichtigen Entscheidungsmöglichkeiten im Nachhinein am meisten bereuen: Es ist das tiefe Bedauern wenn sie KEINE Entscheidung getroffen hatten und eine Chance hatten verstreichen lassen!

„Schlechte“ Entscheidungen, wenn sie mit den besten Absichten getroffen wurden, werden als viel weniger bedauerlich empfunden als Chancen, die ungenutzt vorbei gingen, so die Studie.

Es sind somit die verpassten Momente, etwas nicht verfolgt zu haben, das sich angeboten hatte, die am meisten bedauert werden.

Ist Veränderung nicht das, worum es im Leben geht?

Zurück zum Fall meines Klienten:

Er kam noch ein paar Mal, jedes Mal wirkte er selbstsicherer und stärker. Schließlich fand er den Mut, zu kündigen und die neue Stelle anzunehmen.

War das ein Fehler? Als ich ihn kürzlich sah, berichtete er Erstaunliches:

Er fühlt sich in dieser Firma viel wohler, und obwohl die ersten Monate nicht einfach waren, ist er jetzt in seinem kleinen Team gut akzeptiert und beliebt.

Diese Entscheidung überhaupt zu treffen war so ermutigend für ihn, dass er sogar die Motivation gefunden hatte, sich eine neue Wohnung zu suchen und tatsächlich umzuziehen - etwas, das er schon seit Jahren hatte tun wollen....

Auf die Frage, was er getan hätte, wenn er nicht zufrieden mit dieser neuen Position gewesen wäre, sagte er mir: "Ich wäre trotzdem froh gewesen, den Schritt gemacht zu haben, weil sich die Kündigung so gut und frei angefühlt hatte. Ich fühlte mich selbstbewusst und mein Leben in die Hand nehmend. So möchte mich weiterhin fühlen!"

Es geht hier nicht nur um die äußerlichen Veränderungen. Mit dieser Entscheidung hat er seine große Angst überwunden und ist aktiver geworden. Er bestätigte mir, wie viel lebendiger er sich fühlt und wie er jetzt Situationen in einem anderen Licht sehen kann - weniger angstbasiert und freudiger.

Gibt es etwas in Ihrem Leben, von dem Sie das Gefühl haben, dass es eine Entscheidung braucht? Ich unterstütze Sie!

März 2021

Wiederbelebung von Körper und Geist – Rückverbindung mit unserer Lebenskraft

Die Sexualität ist unsere Lebenskraft. Das war schon immer so und wird sich, sofern wir uns in einem physischen Körper befinden, wohl auch kaum verändern.

Kannst du dich überhaupt noch an das Gefühl der absoluten Lebendigkeit erinnern, wenn jede Zelle deines Körpers bebt? In welcher Situation auch immer du dies fühltest - es ist ein absolutes Glücksgefühl.

Wir als Menschen haben ein Recht darauf, genau dieses Gefühl jederzeit und ständig zu erleben. Es ist unsere Lebenskraft und hat als Ursprung die Sexualität. Sie ist ein Teil von uns, in uns angelegt um uns voranzubringen, uns innere Sicherheit zu geben und um uns zu den kraftvollen und wissenden Menschen zu machen, die wir in Wirklichkeit sind.

Diese Kraft ist ein so wichtiger Teil von uns, der allerdings meist unterdrückt wird und den wir gelernt haben, von uns abzuspalten.

Ja, wir mussten erst lernen, diesen Teil von uns abzuspalten. Babys und kleine Kinder sind völlig offen in ihrer Sexualität und somit in ihrer Schöpferkraft. Das spätere Zudeckeln und Blockieren hat kulturelle und meist auch religiöse Gründe.

Aber stimmt es in der heutigen Zeit noch, uns von unserer wichtigsten Energiequelle und Schöpferkraft abzuspalten?

Mein Empfinden ist – nein, es stimmt nicht mehr!

Die Pandemie hat es uns verdeutlicht: wir sterben innerlich wenn wir unsere ureigene Kraft auf diese Weise verkümmern lassen.

Ich habe das Gefühl, unser Urteilsvermögen, Entscheidungskraft und unsere Intuition leiden wenn wir unsere innere Kraft ungenutzt einschlafen lassen.

Dieses Phänomen beobachte ich bei jedem Alter.

Viele junge Menschen haben bereits ihren inneren Antrieb und ihre Passion für das Leben verloren.

Ältere Menschen befassen sich mit bereits viele Jahre vor dem Pensionsalter mit dessen Eintritt und verpassen es, in der Gegenwart aktiv zu leben und zu geniessen.

Mir begegnen viele Menschen jeden Alters, die sich vermehrt führungslos fühlen, ohne wirklichen Sinn und die Lebenskraft scheint ihnen durch die Finger zu rinnen, ohne dass sie in der Lage wären, diesen Prozess aufzuhalten.

Es gibt eine Lösung: finde zurück zu deiner ureigenen Lebenskraft. Sie ist nicht verschwunden, nur ist sie mittlerweile tief verborgen in dir. Sie wurde überdeckt von unseren gesellschaftlichen Zwängen, den Ängsten und täglichen Ablenkungen. Tief im Inneren wissen wir das alle.

Jetzt ist die Zeit gekommen, deine Lebenskraft wieder zu erwecken und erblühen zulassen. Daraus entsteht wirkliche Freude am Leben. Du bist, wie wir alle, in der Lage, dein eigenes Leben aktiv zu kreieren – nimm dir dieses Recht zurück, fordere es ein und geniesse dann die Früchte deiner riesigen, angeborenen Fähigkeiten.

Ich biete dir dazu den nötigen Anschub und einen Wegweiser in diese Richtung.